B 021 figure 1mio 5

B 021 figure 1mio 5 3d printed Art Sculptures
B 021 figure 1mio 5 3d printed Art Sculptures
B 021 figure 1mio 5 3d printed Art Sculptures
Digital Preview

Not a Photo

3d Model Viewer

About this Product

Ein hübsches Beispiel, wie erster Augenschein zu einem falschen Ergebnis führen kann: Figur stark mit Juwelen und Textilien geschmückt; keine Erleuchtungserhöhung, vielmehr eine elaborierte Frisur; keine Urna (Haarlocke auf der Stirn); ein Objekt in Händen, das einer Topfpflanze ähnelt – ergo: Es muss sich um einen Bodhisattva handeln oder eine in den Buddhismus integrierte Gottheit, die einer anderen Religion entstammte. Falsch! Tatsächlich handelt es sich um einen Transzendenten Buddha. Zum Verständnis: Es gab zeit- und ortsgebundene Buddhas und es wird sie geben. Der uns nächste, bekannteste ist Siddharta Gautama Shakyamuni. Aber er war und ist nicht er einzige. Diese Buddhas erfüllten und werden ihre Funktionen erfüllen, und anschließend ins endgültige Nirvana (Parinirvana) verschwinden und verschwunden bleiben. Nicht mehr zugänglich sein, keine Hilfe mehr leisten können (außer ihrer Vorbildfunktion und damit Anregung, es ihnen gleich zu tun). Im Indien des 3./4. Jahrhunderts entwickelte sich die Vorstellung von zeitlosen Buddhas, die immer schon da waren und bleiben werden. Zur eindimensionalen Zeit (für die ein Buddha gereicht hätte) tritt der mehrdimensionale Raum, dessen Dimensionen von jeweils einem Buddha besetzt werden. An Dimensionen gibt es vier: Die vier Quadranten Osten, Süden, Westen, Norden (das ist die fernöstliche Anordnung, von Osten, wo die Sonne aufgeht, über den Süden, wo die Sonne im Zenith steht, nach Westen, wo sie untergeht, um des Nachts über Norden wieder in den Osten zurückzukehren, wo sie erneut aufgeht), plus – gemäß hierarchischen Denkens – eine fünfte: Das Zentrum/die Mitte. Diese 5 Transzendenten Buddhas werden häufig als Jinas bezeichnet: "Sieger". Denn sie haben in jeder Beziehung gesiegt: Über Ort und Zeit, über die Naturgesetze, über das Leid. Als Zeichen ihres Sieges tragen sie die "Fünfblättrige Krone" und sie sind königlich gekleidet, denn sie sind wahrhafte Herrscher. Ihre jeweiligen Bereiche sind Paradiese. Das von jedem Sterblichen ersehnte ist das Westliche, denn dort geht die Sonne unter, und der Sonnenuntergang wird mit dem Tod assoziiert. Und im Westen hat der Buddha gewirkt – im Westen zumindest für die, die östlich von Indien leben, in China, Japan, Korea, Südostasien. Und bei dem Buddha, der hier gezeigt wird, handelt es sich um den Herrscher dieses Westlichen Paradieses, den Buddha Amitabha, der gemeinsam mit seinem Bodhisattva Avalokiteshvara das populärste, meistverehrte "Duo" der buddhistischen Welt verkörpert.

Dimensions

IN: 1.541 w x 1.131 d x 1.998 h
CM: 3.914 w x 2.872 d x 5.074 h
Sign In or Join to comment.
 
Ein hübsches Beispiel, wie erster Augenschein zu einem falschen Ergebnis führen kann: Fi¬gur stark mit Juwelen und Textilien geschmückt; keine Erleuchtungserhöhung, vielmehr eine elaborierte Frisur; keine Urna (Haarlocke auf der Stirn); ein Objekt in Händen, das einer Topfpflanze ähnelt – ergo: Es muss sich um einen Bodhisattva handeln oder eine in den Buddhismus integrierte Gottheit, die einer anderen Religion entstammte. Falsch! Tatsächlich handelt es sich um einen Transzendenten Buddha. Zum Verständnis: Es gab zeit- und ortsgebundene Buddhas und es wird sie geben. Der uns nächste, bekannteste ist Siddharta Gautama Shakyamuni. Aber er war und ist nicht er einzige. Diese Buddhas erfüllten und werden ihre Funktionen erfüllen, und anschließend ins endgültige Nirvana (Parinirvana) verschwinden und verschwunden bleiben. Nicht mehr zu¬gänglich sein, keine Hilfe mehr leisten können (außer ihrer Vorbildfunktion und damit Anre¬gung, es ihnen gleich zu tun). Im Indien des 3./4. Jahrhunderts entwickelte sich die Vorstellung von zeitlosen Buddhas, die immer schon da waren und bleiben werden. Zur eindimensionalen Zeit (für die ein Buddha gereicht hätte) tritt der mehrdimensionale Raum, dessen Dimensionen von jeweils einem Buddha besetzt werden. An Dimensionen gibt es vier: Die vier Quadranten Osten, Süden, Westen, Norden (das ist die fernöstliche Anordnung, von Osten, wo die Sonne aufgeht, über den Süden, wo die Sonne im Zenith steht, nach Westen, wo sie untergeht, um des Nachts über Norden wieder in den Osten zurückzukehren, wo sie erneut aufgeht), plus – gemäß hierarchischen Denkens – eine fünfte: Das Zentrum/die Mitte. Diese 5 Transzendenten Buddhas werden häufig als Jinas bezeichnet: "Sieger". Denn sie haben in jeder Beziehung gesiegt: Über Ort und Zeit, über die Naturgesetze, über das Leid. Als Zeichen ihres Sieges tragen sie die "Fünfblättrige Krone" und sie sind königlich gekleidet, denn sie sind wahrhafte Herrscher. Ihre jeweiligen Bereiche sind Paradiese. Das von jedem Sterblichen ersehnte ist das Westliche, denn dort geht die Sonne unter, und der Sonnenuntergang wird mit dem Tod assoziiert. Und im Westen hat der Buddha gewirkt – im Westen zumindest für die, die östlich von Indien leben, in China, Japan, Korea, Südostasien. Und bei dem Buddha, der hier gezeigt wird, handelt es sich um den Herrscher dieses Westlichen Paradieses, den Buddha Amitabha, der gemeinsam mit seinem Bodhisattva Avalokiteshvara das populärste, meist–verehrte "Duo" der buddhistischen Welt verkörpert.
November 23, 2012, 8:01 pm
 
Not For Sale

More From Salorian

Logo

Hello.

We're sorry to inform you that we no longer support this browser and can't confirm that everything will work as expected. For the best Shapeways experience, please use one of the following browsers:

Click anywhere outside this window to continue.