Salorian

After making my money I went into buddhism, got contact to many monasteries in Asia, saving their unique statues into digital world, got the...

Expertise:

  • 3D modeler
  • Designer
  • Maker
  • Artisan
by Salorian
This tiny Buddha Statue is very detailed, seems to be one of the smallest Buddhas of the world but contains still the same powers as the bigger ones. Ideal gift to spiritual sensual people. Larger sizes available too. Other models as well. Unfortunately Shapeways automatic mayhem procedures sometimes do report "part can not be manufactured", therefore I give up on selling stuff here on Shapeways .... Just send me an email, in case you want a model.
 
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by Salorian
„Vajranagel“; eiserner Ritualdolch mit dreischneidiger Klinge, die aus dem Maul eines Makara, eines Seeungeheuers, hervortritt. Die Form sowie die Tatsache, dass es auch hölzerne Dolche gibt, könnte ein Hinweis darauf sein, dass er möglicherweise aus dem Pflock eines Nomadenzeltes entstanden ist. Die drei Klingen dienen dazu, die „drei buddhistischen Gifte bzw. Flammen“ (Gier, Leidenschaft, Ignoranz) un-schädlich zu machen. Auch kommt der Phurbu als Waffe gegen Dämonen der Luft zum Einsatz, zum magischen Durchbohren von Feinden, und schließlich lassen sich damit auch böse Dämonen an den Boden nageln. Oben schließt der Griff mit den zornigen Gesichtern dreier Dharmapalas (Dharma-Schützer; d.h. Schützer der buddhistischen Lehre) oder den drei Gesichtern der Gottheit Dorje ab. Man findet für den Dolch auch die Bezeichnung Dorje oder Dorje Phurba.
 
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by Salorian
Transzendenter Bodhisattva Ksitigarbha (chinesisch Dizang) Bronze, China, Tibet, 15. Jh. Dizang, "Schatz der Erde", trägt als transzendenter Bodhisattva die fünfblättrige Krone als Zeichen, dass er die naturgesetzlichen Zwänge überwunden hat. Auf der Krone sind die 5 Jinas ("Sieger") oder Tathagatas, die 5 Transzendenten Buddhas abgebildet; in der Reihenfolge von (für den Betrachter) links nach rechts: Akshobhya, Herr des Ostens, der Unerschütterliche; als solcher berührt er mit der rechten Hand, Handfläche nach Innen, die Erde, die "Unerschütterliche". Ratnasambhava. Herr des Südens, Personifikation der Freigebigkeit. Die rechte Hand, Handfläche nach außen, hängt über dem Bein: Mudra der Wunschgewährung oder auch "Gewährung des Besten". In der Mitte Vairocana, Buddha des Zentrums, mit der Geste der Weisheitsfaust vor der Brust: Zeigefinger einer Hand umschlossen von den Fingern der anderen Hand. Amoghasiddhi, Buddha des Nordens. Die rechte Hand erhoben in der Geste der Ermutigung, Furchtlosigkeit. Amitabha, Herr des Westlichen Paradieses; Hände in der Geste der Meditation. Jedem dieser Buddhas ist ein Transzendenter Bodhisattva zugeordnet. In dieser Zusammenstellung erscheint Ksitigarbha/Dizang allerdings nicht. Er hat in seinen Hauptfunktionen als "Höllen-Buddha", der die Hölle leert, und als "Platzhalter" zwischen dem historischen Buddha Siddhartha Gautama Shakyamuni und dem Erscheinen des Buddhas der Zukunft, Maitreya, ohnehin eine Sonderrolle, die ihn von allen anderen Bodhisattvas unterscheidet, und ihm in der buddhistischen Welt außerordentliche Popularität sichert. Vielleicht ist das der Sinn der Abbildungen auf seiner Krone - dass er im Dienst aller Buddhas steht. In den Händen hält Ksitigarbha die flammende Perle, eine Variante des wunscherfüllenden Juwels Cintamani. Der Lotussockel zeigt in der beginnenden Schichtung der Blütenblätter ein Merkmal der Zeit. Im allgemeinen ist Ksitigarbha am Rasselstab der Mönche zu identifizieren, den er hier ungewöhnlicherweise nicht zeigt.
 
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Lama, Tibet, 14./15. Jh. Mit dem Begriff Lama (skrt. Guru) ist hier unterschiedslos Lama, Arhat, Geistlicher, Abt, Meister, Lehrer gemeint, da nicht eindeutig ist, wer hier dargestellt ist: die Figur zeigt weder Attribute noch Inschriften, die einer bestimmten historischen Person zuzuordnen wären. Es existieren in Sammlungen zahlreiche Skulpturen von Geistlichen des tibetischen Buddhismus ohne Inschriften und Hinweise, die beantworten könnten, welche Figur dargestellt ist. Es stellt sich daher die Frage, ob es sich um eine Portraitdarstellung handelt (insbesondere, wenn man bedenkt, dass Portraitmalerei im benachbarten China unterentwickelt war und z.T. noch ist) oder um eine idealtypisch Abbildung (wie im benachbarten China üblich). Hinzu kommt, dass manche Skulptur, von der tatsächlich bekannt ist, welche Person dargestellt ist, erst lange nach dem Tod besagter Person angefertigt wurde. Auch gilt in der Darstellung buddhistischer Figuren vielfach, dass Typen wiedergegeben werden, Individuen hingegen eher selten. Zwar besitzt die Berti Aschmann-Sammlung im Rietberg-Museum, Zürich, eine Skulptur, die den 2. Dalai Lama (1476-1542) darstellt, und die der hier gezeigten nicht unähnlich ist in Sitz und Armhaltung, aber tatsächlich sind viele Geistliche eben so, nämlich lehrend, dargestellt. Bisweilen wird in Beschreibungen (Kataloge u.a.) auf den "offenen Blick" der dargestellten Figuren hingewiesen und dies in Zusammenhang gebracht mit dem offenen, aufgeschlossenen Charakter der Tibeter. Obgleich letzterem durchaus zuzustimmen ist, wirkt die hier diskutierte Figur in ihrem Gesichtsausdruck asketisch, entschlossen, streng. Berücksichtigt man insgesamt die Feinheit der Ausführung, so liegt der Schluss nahe, dass dies kein Zufall ist. Zwar üblich - und dennoch auffällig - sind die ausgeprägt abstehenden Ohren, die Darstellung des Haupthaars, d.h. der Kopf ist nicht total rasiert, sowie die mehrschichtige Kleidung, wohl ein Zugeständnis an die klimatischen Bedingungen auf dem Dach der Welt.
 
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Grüne Tara Legendär entstand die Tara aus Mitleidstränen des bedeutendsten Mitleids-Bodhi-sattva Avalokiteshvara (chines. Guanyin, jap. Kannon, tibet. Chenresi [sPyan ras gzigs]), die sich zu einem See formten, aus dem ein Lotus emporwuchs, der sich öffnete und die darin befindliche Tara enthüllte. Der tibetische König Songtsen Gampo (Sron-btsan sgam-po) (617-649), auf den übrigens die frühesten Spuren baulicher Aktivitäten am späteren Potala, dem Palast der Dalai Lamas in Lhasa, zurückgehen, hatte neben vier einheimischen Gattinnen, noch eine chinesische Prinzessin (Wen Cheng) und eine nepalesische Prinzessin (Bhrkuti) als Ehefrauen. Beide waren Buddhistinnen und bekehrten ihren Gatten zur Lehre des Tathagata. Diese beiden Frauen wurden im tibetischen Buddhismus zu Erscheinungsformen des Transzendenten Bodhisattva "Tara" (Sanskrit, im allgemeinen mit "Retterin" übersetzt; im Tibetischen heißen sie Dölma [sGrol-ma]). Die chinesische Prinzessin wurde zur Weißen, die nepalesische zur Grünen Tara. Sie sind die Schutzgöttinnen Tibets. Da Transzendente Bodhisattvas die unterschiedlichsten Erscheinungsformen annehmen können, existiert eine Vielzahl von Varianten in die auch andere beliebte Gottheiten integriert wurden, so dass es auch noch Gelbe, Blaue und Rote Taras gibt sowie ein Liste mit 108 Titeln, passen zu den 108 Perlen des buddhistischen Rosenkranzes, der Mala. Die beiden "Grundformen" sind: Weiße Tara: 7 Augen. Neben den natürlichen zusätzlich ein Auge auf der Stirn, jeweils ein Auge in den Handinnenflächen und auf den Fußsohlen. Beinhaltung: Voller Lotussitz (padmasana). Die Grüne Tara ist vor allem an der Beinhaltung zu identifizieren: Halbgeschlossen (ardhaparyanka); d.h. das linke Bein liegt waagerecht flach auf der Sitzebene, der Unterschenkel ist locker an den Oberschenkel gezogen. Der rechte Unterschenkel hängt herab, der Fuß ruht auf einem kleinen Lotus (karnikapitha).Die rechte Hand zeigt die Mudra der Wunschgewährung, die linke die Mudra der Furchtlosigkeit, wobei diese Hand noch einen blauen Lotus (utpala) hält. Eine Variante hält in beiden Händen jeweils einen Lotus, einen voll, einen halb entfaltet. Wiederum eine andere Variante einen Lotus, der tagsüber und einen der des Nachts blüht, damit die Hilfe "rund um die Uhr" symbolisierend.
 
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Dharmacakra / Rad der Lehre Dvaravati/Mon (Zentralthailand), 7./9. Jh. Etwa 40 derartiger Räder sind bekannt, von ca. 35 cm bis 1,80 m Durchmesser. Der Buddhismus kennt mehrere Räder: Bedeutend darunter sind zwei: Das Rad des Werdens (des leidhaften Wiedergeburtskreislaufs, Bhavacakra), bestehend aus einer sehr kräftigen Nabe, einer sehr kräftigen, dicken und breiten Felge sowie 6 Speichen. In der Nabe drehen sich die 3 Gifte oder Flammen, symbolisiert durch Tiere - der Hahn der Gier, die Schlange der Leidenschaften, das Schwein der geistigen Trägheit -, die erneute Verkörperung bewirken in einem von 6 Wiedergeburtsbereichen, die durch die 6 Speichen des Rades abgetrennt sind: 3 positive - Gottheit, Halbgottheit, Mensch; und 3 negative - Tier, Hölle, Hungergeist. Die breite Felge ist in 12 Abschnitte unterteilt und zeigt die Verkettung von Leben, Handlungen, Tod und erneute Geburt im Zusammenhang von Ursache und Wirkung. Kennzeichen des buddhistischen Rades der Lehre (Dharmacakra) sind hingegen 8 Speichen. Die 8 Speichen symbolisieren den achtfachen Pfad, eine Art ethisches Basisverhalten für den Menschen, der der Lehre des Buddha folgt. Der Begriff „Pfad“ mag nicht zu einem Rad passen. Aber ein Rad, das „durch die Welt rollt“, hinterlässt eine Spur, die sich bei wiederholter Nutzung zu einem Pfad weitet. Der historische Buddha Gautama setzte mit seiner erste Lehrrede im Tierpark von Sarnath das „Rad (chakra) der Lehre (dharma)“ in Gang, das seither durch die Welt rollt. Insofern zählt das Rad der Lehre zu den an-ikonischen, d.h. zu den symbolischen Darstellungen des Buddha, bevor er etwa zu Beginn unserer Zeitrechnung in menschlicher Gestalt dargestellt wurde. Das hier gezeigte Rad wird von 2 Buddhas gehalten, die Rücken an Rücken sitzen und jeweils 2 Lotusknospen in Händen halten - Beginn des aufblühenden Buddhismus. Im Nationalmuseum in Bangkok wird ein sehr ähnliches Rad auf gleiche Weise vom Sonnengott Surya gehalten. In der Tat ist das Rad seit alters in Indien ein Symbol für die Sonne.
 
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This is the flame of the "burning pearl", which is held in the hands of Ksitigarbha, a version of the wish fulfilling jewel Cintamani.. This flame belongs to the 2 other sculptures "B009"
 
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This is the Lotus flower, acting as seat for Ksitigarbha (chinese:Dizang), the Bodhisattva, shown in B009
 
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Sitzender Gandhara Buddha, 2./3. Jh. A.C. Bis ins antike Gandhara (beim heutigen Taxila, unweit Peschawar), eine Region im Grenzgebiet des heutigen Pakistan/Afghanistan, war Alexander der Große bei seinem Vorhaben, Asien zu erobern, gelangt. Dort meuterten seine Truppen und er wandte sich wieder gen Westen. 323 v.Z. starb er in Babylon. Die Lehre des Buddha erreichte Gandara, diesen äußersten Vorposten hellenistischer Kultur auf dem indischen Subkontinent, etwa 100 Jahre nach Alexander. Hier, so wird vermutet, entstanden die ersten Plastiken Buddhas in Menschengestalt. Zuvor hatte man ihn nur an-ikonisch dargestellt, d.h. als Fußabdruck (für seine Geburt), als Bodhibaum-Blatt (für seine Erleuchtung), als Rad der Lehre (für den Beginn seiner Lehrtätigkeit), als Stupa (für seinen Tod und Eingang ins Pari-Nirvana), und als leeren Thron (für seine Anwesenheit). Die Gandhara-Darstellungen des Buddha und von Ereignissen seines Lebens bilden eine Synthese von Hellas und Indien, zwei prägendste Kräfte ihrer jeweiligen Kulturkreise (Hellas für den Mittelmeerraum, Indien auch für die Himalayaregion sowie "Hinterindien"), wobei das hellenistische Element in der künstlerischen Darstellung, der Buddhismus in der Thematik überwiegt: Der hier dargestellte Buddha ist griechisch-römisch gekleidet; hat europäische Gesichtszüge, europäisch gewelltes Haar - der Ushnisha (die Erleuchtungserhöhung) ist hier noch eindeutig ein Haarknoten. Er zeigt aber auf der Stirn, oberhalb der Nasenwurzel, wenn auch nur schwach, bereits die Urna, die Haarlocke (eines der 32 Primärzeichen, an denen ein "Großer Mann", also auch ein Buddha, zu identifizieren ist); die Ohrläppchen sind gelängt durch schweren Schmuck, den der Buddha abgelegt hatte, als er in die Hauslosigkeit ging, d.h. Asket, Eremit wurde; er sitzt im buddhistischen "halben" oder "vollen" Lotussitz (das Gewand verhindert eine genaue Bestimmung) und setzt eindeutig - auch wenn eine Hand teilweise zerstört ist - mit seinen Händen das Rad der Lehre in Bewegung (Mudra Dharmacakrapravartana). Um 450 u.Z. eroberten die "Weißen Hunnen" Gandhara und zerstörten die buddhistischen Klöster. Der britische Archäologe Sir John Marshall legte zwischen 1913 und 1934 die antiken Stätten frei, angeregt durch Berichte chinesischer Reisender (der chinesische Gesandte Zhang Qian ca. 130 v.Z.; die buddhistischen Mönche Fa Xian, 399-414, und Xuan Zang, 629-645).
 
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Ein hübsches Beispiel, wie erster Augenschein zu einem falschen Ergebnis führen kann: Figur stark mit Juwelen und Textilien geschmückt; keine Erleuchtungserhöhung, vielmehr eine elaborierte Frisur; keine Urna (Haarlocke auf der Stirn); ein Objekt in Händen, das einer Topfpflanze ähnelt – ergo: Es muss sich um einen Bodhisattva handeln oder eine in den Buddhismus integrierte Gottheit, die einer anderen Religion entstammte. Falsch! Tatsächlich handelt es sich um einen Transzendenten Buddha. Zum Verständnis: Es gab zeit- und ortsgebundene Buddhas und es wird sie geben. Der uns nächste, bekannteste ist Siddharta Gautama Shakyamuni. Aber er war und ist nicht er einzige. Diese Buddhas erfüllten und werden ihre Funktionen erfüllen, und anschließend ins endgültige Nirvana (Parinirvana) verschwinden und verschwunden bleiben. Nicht mehr zugänglich sein, keine Hilfe mehr leisten können (außer ihrer Vorbildfunktion und damit Anregung, es ihnen gleich zu tun). Im Indien des 3./4. Jahrhunderts entwickelte sich die Vorstellung von zeitlosen Buddhas, die immer schon da waren und bleiben werden. Zur eindimensionalen Zeit (für die ein Buddha gereicht hätte) tritt der mehrdimensionale Raum, dessen Dimensionen von jeweils einem Buddha besetzt werden. An Dimensionen gibt es vier: Die vier Quadranten Osten, Süden, Westen, Norden (das ist die fernöstliche Anordnung, von Osten, wo die Sonne aufgeht, über den Süden, wo die Sonne im Zenith steht, nach Westen, wo sie untergeht, um des Nachts über Norden wieder in den Osten zurückzukehren, wo sie erneut aufgeht), plus – gemäß hierarchischen Denkens – eine fünfte: Das Zentrum/die Mitte. Diese 5 Transzendenten Buddhas werden häufig als Jinas bezeichnet: "Sieger". Denn sie haben in jeder Beziehung gesiegt: Über Ort und Zeit, über die Naturgesetze, über das Leid. Als Zeichen ihres Sieges tragen sie die "Fünfblättrige Krone" und sie sind königlich gekleidet, denn sie sind wahrhafte Herrscher. Ihre jeweiligen Bereiche sind Paradiese. Das von jedem Sterblichen ersehnte ist das Westliche, denn dort geht die Sonne unter, und der Sonnenuntergang wird mit dem Tod assoziiert. Und im Westen hat der Buddha gewirkt – im Westen zumindest für die, die östlich von Indien leben, in China, Japan, Korea, Südostasien. Und bei dem Buddha, der hier gezeigt wird, handelt es sich um den Herrscher dieses Westlichen Paradieses, den Buddha Amitabha, der gemeinsam mit seinem Bodhisattva Avalokiteshvara das populärste, meistverehrte "Duo" der buddhistischen Welt verkörpert.
 
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Daibutsu, Kamakura, Japan, 18. Jh. Ein sehr fein gearbeitetes, geradezu winziges Modell des großen Buddha von Kamakura, des wahrscheinlich nicht nur bekanntesten in Japan, sondern auch des bekanntesten japanischen Buddha weltweit, des Daibutsu (Japanisch für „Großer Buddha“) im Kotokuin Tempel. Formal ist ein Daibutsu eine Buddha- oder Bodhisattva-Statue, die mindestens eine Höhe von 1 Joroku (= 1 Jo, 6 Shaku) = 4,90 m hat. Man glaubt, dies sei die tatsächliche Körpergröße des historischen Buddha gewesen – weit mehr als das Doppelte eines gewöhnlichen Menschen. Weil dieses Modell so besonders klein ist, dürften die Maße und Gewichte des Originals von Interesse sein: Alter ca. 735 Jahre; Material: Bronze; Gewicht 137.214 kg; Höhe 13,5 m; Abstand der Knie voneinander 9 m; Gesichtshöhe 2,30 m; Ohrlänge 2 m; Augenlänge 1 m; Mundlänge 85 cm; Umfang des Daumens 85 cm. Die Urna zwischen den Augen besteht aus reinem Silber, Gewicht 15 kg. Die Initiative zur Errichtung dieser Statue eines Amitabha-Buddha ging von der Hofdame Idanono Tsubone, aus. Nach dem Tode ihres Herrn, des Shogun Yoritomo (1147-1199), widmete sie sich der Aufgabe, die Mittel dafür zusammenzubringen. Von 1238-1243 wurde ein hölzernes Bildnis und eine Halle dafür geschaffen; beides zerstörte 1248 ein Sturm. Am 17. August 1252 wurde das gegenwärtige Standbild in einer neuen Halle geweiht. Auch die Geldmittel hierfür hatte besagte Hofdame beschafft. Stürme zerstörten weitere Hallen 1335 und 1368. Der vierte Bau wurde 1495 durch eine Flutwelle hinweggefegt. Seither sitzt der Buddha im Freien. 1923 zerstörte das berühmte Kanto-Erdbeben die Basis, die 1926 wieder instand gesetzt wurde. 1960/61 machte man die Plastik "erdbebensicher" und verstärkte u.a. ihren Hals. Es hat perspektivische Gründe, dass der obere Teil des Körpers im Vergleich zum unteren Teil länger ist, der Kopf nicht nur im Verhältnis zum Körper zu groß, sondern auch leicht vorgeneigt ist, so als wolle er sich dem Besucher zuwenden. Dies ist bei hohen Figuren üblich, um das Gesicht vollkommen sehen zu können. Man kann in die Figur hineingehen. Auf dem Rücken gibt es eine Fensteröffnung, zu der man im Inneren über eine Leiter gelangt.
 
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Meditierender, königlich geschmückter Buddha, Kambodscha, Angkor, 11./12. Jh. Bronze Hier gilt weitgehend das zu b04 Gesagte. Der Buddha sitzt jedoch und zeigt die Mudra der Meditation, d.h. die rechte Hand ruht in der linken, beide Hände nach oben geöffnet im Schoß. Die Beine formen den "Halben Lotus"; d.h. die Beine sind nicht verschränkt, sondern übereinander geschoben. Der Buddha scheint nur ein Gewand für den Unterleib zu tragen. Kopf, Brust und Arme sind geschmückt. Man muss sich den Budda auf einem Naga (Halbgottheit in Form einer Wasserschlange) oder unter dem Bodhi-Baum sitzend vorstellen.
 
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